Kaltes atmosphärisches Plasma2018-10-12T13:29:45+00:00

Kaltes atmosphärisches Plasma

Von der Grundlagenforschung zur Anwendung

Was ist kaltes atmosphärisches Plasma?

„Plasma“ ist ein ionisiertes Gas – der sogenannte vierte Aggregatzustand der Materie (nach fest, flüssig und gasförmig) – und wird im Allgemeinen durch Erhitzung der Materie, üblicherweise auf 100.000 Grad oder mehr, erzeugt. Natürliche Beispiele für Plasmen sind die Sonne – ein riesiger Plasmaball – oder Blitze auf der Erde – kurzzeitige elektrische Entladungen.

Ein kaltes atmosphärisches Plasma ist ein teilweise ionisiertes Gas, d.h. nur ein Teilchen aus 109 ist ionisiert. Der Vorteil eines kalten atmosphärischen Plasmas ist, dass dieses einerseits Zimmertemperatur besitzt und anderseits bei Atmosphärendruck auf der Erde produziert werden kann.

Ganz allgemein erzeugt ein kaltes atmosphärisches Plasma einen reaktiven Mix aus Elektronen, Ionen, angeregten Atomen und Molekülen, reaktiven Spezies (wie z.B. O3, NO, NO2, etc.), UV-Strahlung und Wärme, der sehr effektiv Bakterien, Pilze, Viren, Sporen oder aber auch Geruchsmoleküle zerstört.

Plasma Komponenten

Die Erforschung verschiedener Technologien zur Erzeugung von kalten atmosphärischen Plasmen zeigte, dass dieser reaktive Mix und die darin enthaltenen Plasmakomponenten – Elektronen, Ionen, angeregten Atomen und Molekülen, reaktiven Spezies (wie z.B. O3, NO, NO2, etc.), UV-Strahlung und Wärme – für unterschiedliche Plasmaquellen variieren und zudem gezielt verändert werden können. Im Klartext bedeutet dies, dass die Konzentration und die Zusammensetzung der Plasmakomponenten an die anvisierte Anwendung angepasst werden können.

terraplasma greift hierzu auf ein Pool unterschiedlichster Kaltplasmatechnologien zurück und entwickelt diese stetig weiter.

Kaltes Plasma und seine Eigenschaften

Der Charakter von kaltem atmosphärischem Plasma ist gekennzeichnet durch Vielfältigkeit und Variabilität. Bei all den noch möglichen und bereits bei uns bestehenden Formen von Plasmaquellen kommen diese Eigenschaften zum Vorschein:
Plasma Eigenschaften - Mikroorganismen

Erfolgreich gegen Mikroorganismen und Geruchsmoleküle

Kaltes atmosphärisches Plasma inaktiviert sehr effizient Bakterien, Pilze, Viren, Sporen und Geruchsmoleküle.

Plasma Eigenschaften - Unter 40 Grad

Unter 40°C

Kaltes atmosphärisches Plasma ist „kalt” und kann auf temperatursensitiven Materialien oder Oberflächen sowie auf menschlichem Gewebe angewendet werden.

Plasma Eigenschaften - Ohne Abfall

Ohne Abfall

Für die Herstellung von kaltem atmosphärischem Plasma wird lediglich Elektrizität und Umgebungsluft benötigt. Es entstehen keine zu entsorgenden Abfallstoffe.

Plasma Eigenschaften - Individuell

Individuell

Die Plasmachemie, d.h. der vom Plasma erzeugte „Plasmacocktail“, kann und muss für verschiedene Anwendungen individuell designt werden.

Plasma Eigenschaften - Normalbedingungen

Unter Normalbedingungen

Kaltes atmosphärisches Plasma wird bei Atmosphärendruck erzeugt und kann somit problemlos auf der Erde angewendet werden.

Plasma Eigenschaften - wendig und anpassungsfähig

Wendig und anpassungsfähig

Kaltes atmosphärisches Plasma ist ein Gas und hat somit auch Zugang zu dünnen/schmalen Kapillaren sowie komplizierten Oberflächenstrukturen.

Sichere Anwendung in allen Fällen

Verfahrenssicherheit sowie gesundheitliche Unversehrtheit für Sie als Kunden und/oder Anwender von Plasmaquellen gewährleisten wir durch die Beachtung der fünf Sicherheitsmerkmale:
Plasma Sicherheit - Kein Strom

Kein Strom durch die Haut

Wir verwenden sogenannte „indirekte Plasmaquellen“, bei denen der Patient nicht als Gegenelektrode fungiert und folglich keine Ströme durch ihn hindurch fließen

Plasma Sicherheit - Plasma getestet

Klinisch getestet

In der achtjährigen weltweit ersten und größten klinischen Studie mit kaltem Plasma wurde die von terraplasma angebotene Technologie in jeder erdenklichen Richtung getestet und als sicher befunden. Neue Plasmaquellen werden mit den Klinikdaten skaliert und geprüft.

Plasma Sicherheit - Gaszusammensetzung

Gaszusammensetzung

Die Konzentration der emittierten Gase, wie z.B. O3, NO oder NO2, muss unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte liegen.

Plasma Sicherheit - UV-Strahlung

Geringe UV-Strahlung

Plasmaquellen müssen mit dem Ziel designt werden, möglichst wenig UV-Strahlung  (vor allem UV-C und UV-B) zu erzeugen. Die Grenzwerte für intakte humane Haut dürfen nicht überschritten werden.

Plasma Sicherheit - Zellen und Gewebe

Untersuchungen an Zellen und Gewebe

Bevor Kaltplasmageräte zur Anwendung an Patienten zugelassen werden dürfen, müssen in vitro und ex vivo Untersuchungen an eukaryotischen Zellen und Gewebe durchgeführt werden.  Diese Tests sollten Vitalitäts-, Toxizitäts- und Mutagenitätsuntersuchungen beinhalten sowie die Induktion von histologischen Veränderungen bzw. DNA-Schädigungen ausschließen.

Möchten Sie mehr Informationen erhalten?

ZU DEN FAQs
Schreiben Sie uns